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PRÄSIDENT BAUMGARTNER: „GEMEINSAM BIS ZUM SCHLUSS“

„Wir halten zusammen und dies bis zum Schluß. In schwierigen Zeiten kommt der Zusammenhalt und die Stärke eines Vereins ans Tageslicht. Ein starker Mannschaftsgeist zwischen Verein, Staff Mitgliedern und Spielern zeichnet uns in diesem Moment aus.“
 

Präsident, Ihre Worte zeigen von Optimismus in Hinblick auf das bevorstehende Meisterschaftsende.

Die bestehenden Schwierigkeiten haben uns keineswegs entmutigt, sondern in unserem Vorhaben gestärkt. Der Aufstieg in die 1. Division hat uns viel Kraft gekostet und niemand von uns will einen Rückschlag einfach so hinnehmen. Diese Einstellung soll uns bis zum letzten Spieltag begleiten.“

Haben Sie sich eine so harte Meisterschaft vorgestellt?

Dass der Aufstieg für uns kein leichter Spaziergang sein würde, davon waren wir alle überzeugt. Denn wenn seit 32 Jahren keine Mannschaft den Sprung in die 1. Division geschafft hat, dann wird es hierfür wohl einen Grund gehabt haben. Zudem sind wir auch noch in der qualitativ stärksten Runde der letzten 15 Jahre gelandet. Dies behaupte nicht ich, sondern die Zuständigen. Es ist nicht leicht sich mit Mannschaften wie Verona, Salernitana, Alessandria, Reggiana, Como, Spezia, Spal, Cremomese, Ravenna und Sorrento zu messen, um nur einige davon zu nennen. Es stellt für uns nicht nur eine Ehre dar gegen solch wichtige Mannschaften anzutreten, sondern auch eine harte Probe für einen jungen Verein wie der FC Südtirol einer ist. Auf die Frage, ob ich lieber in der 2. Division, in den oberen Tabellenplätzen, mitwirken möchte, oder in der 1. Division, mit allen unseren Schwierigkeiten und Schwächen, so besteht für mich kein Zweifel, auch wenn manch ein Fan oder Reporter das anders sieht. Wie auch immer die Meisterschaft enden wird, in diesem Jahr sind wir als Verein gewachsen und haben sehr viel dazugelernt. Unser Programm und unsere Ambitionen werden wir, unabhängig von Ausgang der Meisterschaft, weiterverfolgen und sicherlich nicht aufgeben, zumal unser Projekt nicht nur an die erste Mannschaft gebunden ist, sondern auch an den Jugendsektor, welcher im ständigen Wachsen ist. Dies vorausgeschickt, ist es natürlich klar, dass wir in der 1. Division auf jeden Fall bleiben möchten.”

Was sagen Sie zur Kritik, dass der FC Südtirol die Schwierigkeiten dieser Meisterschaft unterschätzt hat?

„Wir haben die Schwierigkeiten keineswegs unterschätzt. Ganz im Gegenteil. Wir haben uns stets den Herausforderungen gestellt. An dieser Stelle muß vielleicht gesagt werden, dass 70% der Vereine, die in unserer Runde spielen, ein drei wenn nicht viermal höheres Budget zur Verfügung haben. Die finanziellen Mittel machen zwar nicht alles aus, aber offensichtlich helfen sie weiter. Es ist nicht unsere Absicht in Selbstmitleid zu verfallen, denn dieser Umstand sollte uns weiterhin anspornen. Sollten wir mit unserem Budget, mit unseren Ressourcen und einer aktiven Bilanz den Klassenerhalt schaffen - und wir werden ihn schaffen - so kommt dies mit Sicherheit einem erneuten Sieg der Meisterschaft gleich.“

Ihre Meinung wird aber nicht von allen geteilt.

Dass uns die Medien kritisieren ist wohl ganz normal, denn für sie zählt einzig und allein das Ergebnis. Die Fans sind nicht mit dem Resultat zufrieden? Wir eigentlich auch nicht, aber die Meisterschaft ist noch nicht zu Ende. Das Schicksal liegt in unseren Händen bzw. Füßen. Der Klassenaufstieg im letzten Jahr war sicherlich ein historisches Ereignis, aber wir können nicht von der Erinnerung leben und uns auf den Lorbeeren der letzten Saison ausruhen. Im Fußball gibt es keine Erinnerungen. Es mag zwar polemisch klingen, aber leider ist es so, denn nur die Zukunft und nicht die Vergangenheit zählt. An diesen Grundsatz muß auch die Mannschaft arbeiten und versuchen alle negativen Ereignisse die das Jahr 2011 mit sich gebracht hat aus den Gedanken zu streichen und sich nur mehr auf die Zukunft, das Ende der Meisterschaft, zu konzentrieren.“

Was ist nach den 23 Punkten und dem 6. Platz in der Tabellenführung geschehen?

Es gibt nicht nur einen Grund, sondern mehrere. Im Zuge unserer allwöchentlichen Treffen haben wir die Probleme herausgefunden und analysiert. Wir alle haben Fehler gemacht und haben auch kein Problem damit dies einzugestehen. Aber eines steht mit Sicherheit fest, sowohl der Verein, wie auch die Staff Mitglieder, die Spieler, der „alte“ wie auch der neue Trainer haben immer ihr Bestes gegeben. In diesem Sinne brauchen wir uns nichts vorwerfen. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir alle Voraussetzungen mitbringen, um den Klassenerhalt zu schaffen. Wir werden es nun beweisen.“

Werden wir es schaffen?

„Wenn ich mir unseren Geschäftsführer Dietmar Pfeifer anschaue, der 12 bis 13 Stunden am Tag arbeitet, oder unseren sportlichen Leiter, der bei jedem Training der ersten Mannschaft anwesend ist und sowohl Staff wie auch Spieler ständig motiviert, wenn ich mit unseren Gesellschaftern spreche, die immer nur aufmunternde Worte für den Verein übrig haben, wenn ich mir die Mühe des Trainers und der Mannschaft anschaue, so ist mir klar, dass uns die Schwierigkeiten keineswegs entmutigt sondern noch mehr vereint haben. Als Präsident kann ich mich glücklich schätzen, denn der FC Südtirol hat nicht nur Vergangenheit, sondern auch Zukunft.“

 
 
 
 

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