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PRO PIACENZA SCHLÄGT DEN ZU ZEHNT SPIELENDEN FC SÜDTIROL 2:0

Der gesamte Spielverlauf wurde durch den Ausschluss von Brugger in der 3. Minute dominiert. Trotz mehrerer guter Aktionen machten Am Ende die Gastgeber die Tore und die Weißroten hatten zum wiederholten Male das Nachsehen.
 
Der FC Südtirol hat in den beiden letzten Spielen wieder gepunktet, zuerst durch den Sieg über den Tabellenletzten Pro Patria und dann durch das starke Unentschieden gegen Alessandria, das um den 2. Platz mitkämpft. Im Garilli Stadion von Piacenza geht es nun um einen versöhnlichen Abschluss der Saison, während die Gastgeber noch gegen die Teilnahme an den Abstiegsplayouts kämpfen. Pro Piacenza muss heute siegen, um sich die Chancen zu bewahren. In der letzten Partie trifft es dann auf den direkten Gegner Lumezzane und der Sieger jener Partie verbleibt definitiv in der Lega Pro.
Der FC Südtirol hingegen hat den Klassenerhalt längst in der Tasche, peilt aber mindestens den 9. Platz an, um sich dadurch für die Teilnahme am TIM Cup Italienpokal zu qualifizieren.
Zuhause hat Pro Piacenza nur 14 seiner 35 Punkte geholt, während der FCS 23 seiner 45 Punkte auswärts erobert hat, durch sechs Siege, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen.
Gegen Pro Piacenza muss Mister Stroppa auf die Verletzten Furlan, Tulli und Gavazzi verzichten. Die angeschlagenen Tagliani und Bertoni schaffen es immerhin auf die Ersatzbank, ebenso wie das 17jährige Pusterer Talent Simon Straudi, der zum ersten Mal in die 1. Mannschaft einberufen wird.
Gespielt wird in einem 3-5-1-1 System, mit Brugger als Stammspieler in der Abwehr, Lima als Playmaker und Tait auf dem Flügel. Ganz spielen Fink und die einzige Sturmspitze Gliozzi. 
Das Spiel
Das Spiel im Garilli Stadion von Piacenza beginnt ganz anders als vom FC Südtirol erhofft, denn schon nach weniger als  drei Minuten steht die Mannschaft nur mehr zu zehnt auf dem Platz. Pro Piacenza nutzt seinen Anstoß für einen schnellen Angriff, der die weißrote Abwehr gehörig in Schwierigkeiten bringt. Mladen lässt sich ausspielen, so dass Alessandro direkt auf das Tor laufen kann. Brugger zieht die Notbremse und bringt den Stürmer zwanzig Meter vor dem Tor zu Fall. Für das Foul am letzten Mann mit eindeutiger Torchance sieht Brugger die Rote Karte. Den Freistoß setzt Alessandro am Tor vorbei.
Pro Piacenza versucht nun seine numerische Überlegenheit zu nützen und setzt den FCS stark unter Druck, der mit sichtlicher Mühe dagegenhält. Zwingende Torchancen ergeben sich für Pro Piacenza dadurch aber lange Zeit nicht 
Auf der anderen Seite gelingt es Fink in der 9. Minute, vorzudringen und direkt auf das Tor zu schießen. Verteidiger Sall kann unter großen Schwierigkeiten zum Eckball abwehren. Diesen setzt Bandini zum kurzen Pfosten auf den wartenden Fink, der jedoch nur den Außenpfosten trifft.
In der 18. Minute wirft sich Bandini nach vorne und kommt mit dem rechten Fuß zum Abschluss. Der scharfe Schuss von außerhalb des Strafraumes wird von Fumagalli abgewehrt.
In der 27. Minute überwindet Pro Piacenza die eingekehrte Ruhe und erkämpft eine echte Torchance. Ruffino flankt in die Mitte des Strafraumes zu Barba, der völlig freistehend den Ball am Pfosten vorbeischießt.
Doch Pro Piacenza hat durch die numerische Überlegenheit die besseren Voraussetzungen, was der Führungstreffer von Carrus zum 1:0 in der 34. Minute bestätigt. Durch eine Lässlichkeit von Bandini gewinnt Pro Piacenza einen Eckball, den Aspas weit nach rechts spielt, direkt zum herbeilaufenden Carrus. Dieser feuert eine wahre Rakete aus 25 Metern Entfernung ab, der Miori nicht mehr gewachsen ist. Nach diesem Rückstand finden die Weißroten nur mehr schwer in Spiel zurück und werden sichtlich erleichtert durch den Pausenpfiff von der Last befreit.
Die zweite Halbzeit verläuft über weite Strecken sehr langsam. Auf der einen Seite muss der FC Südtirol mit zehn Mann durchhalten, auf der anderen Seite riskiert Pro Piacenza wenig, führt es doch sicher mit 1:0. Mister Stroppa versucht mit dem Einsatz von Spagnoli als zweiter Spitze mehr Bewegung ins Spiel zu bringen, was teilweise gelingt. In der 79. Minute kommt Bandini zur Flanke und bringt das Leder zu Crovetto, der es mit einem linken Volley knapp am Tor vorbeisetzt.
Pro Piacenza nimmt solche Angriffe gelassen und setzt bei der ersten Gelegenheit nach. In der 80. Minute passt Alessandro zum wiederholten Male durch die löchrige Abwehr des FCS zu Aspas, der in unmittelbarer Tornähe den Ball zum besser postierten Speziale weitergibt. Dieser hat eine freie Schussbahn und netzt ungehindert zum 2:0 ein. Damit hat das Spiel seine endgültige Wende genommen und dem FC Südtirol bleibt nichts anderes, als sich am Ende mit 2:0 geschlagen zu geben.

PRO PIACENZA – FC SÜDTIROL 2:0 (1:0)
Pro Piacenza (4-3-3): Fumagalli; Cardin, Sall, Piana, Ruffini (75. Calandra); Aspas, Carrus, Maietti; Barba (83. Martinez), Orlando (59. Speziale), Alessandro
Auf der Ersatzbank: Bertozzi, Gomis, Schiavini, Annarumma 
Trainer: William Viali
FC Südtirol (3-5-1-1): Miori; Brugger, Mladen, Bassoli; Bandini, Girasole, Lima (71. Spagnoli), Tait, Sarzi (51. Crovetto); Fink;  Gliozzi (51. Kirilov)
Auf der Ersatzbank: Coser, Tagliani, Bertoni, Melchiori, Cia, Straudi.
Trainer: Giovanni Stroppa
Schiedsrichter: Luigi Pillitteri aus Palermo (Mariottini-Salvatori) 
Tore: 34. Carrus 1:0, 80. Speziale 2:0.
Gelbe Karte: Cardin PRO, Calandra PRO, Aspas PRO
Rote Karte: 3. Gabriel Brugger FCS für Foul am letzten Mann
Anmerkungen: warmer, sonniger Frühlingstag
 
 
 
 

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