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SCHWARZER TAG FÜR DEN FCS IN LIGURIEN: SAVONA SIEGT 3:1

Trotz eines 3:0 Rückstandes ab der 52. Minute legte sich der FCS gehörig ins Zeug und konnte durch Dell’Agnello auf 3:1 verkürzen. Der verschossene Elfer von Campo und mehrere vergebene Gelegenheiten beendeten die Aufholjagd der Weißroten, die nun ins untere Drittel der Tabelle abgerutscht sind.
 
Der 12. Spieltag der Meisterschaft steht beim FC Südtirol ganz im Zeichen der Wiedergutmachung für die bittere Niederlage in Carrara. Das Spiel findet in Ligurien gegen Savona statt, das in der Tabelle punktegleich mit Cremonese an der 3. Stelle liegt, aber ebenfalls noch unter dem Schrecken des Auswärtsspiels von Vicenza leidet. Am letzten Sonntag kassierten Virdis und Co. vier Tore und eine herbe Niederlage, die eine Siegesserie unterbrochen hat.
In Carrara hat der FC Südtirol seine vierte Auswärtsniederlage in fünf Spielen einstecken müssen. Bisher schlägt nur ein Auswärtspunkt aus dem Unentschieden gegen Venedig zu Buche. Dabei läuft es für die Weißroten gar nicht schlecht, schaut man sich die Statistiken an. Mit 19 Treffern hat der FCS die erfolgreichsten Torschützen, mit 19 Gegentreffern aber auch die schlechteste Abwehr der Meisterschaft.
Savona hat erst heuer den Aufstieg in die Erste Division geschafft und vertraut im Angriff auf Francesco Virdis, Ex-FCS-Spieler der Saison 2010/2011. Mit 6 Toren führt er die Schützenliste seiner Mannschaft an.
Zuhause weist Savona eine gute Bilanz mit vier Siegen in fünf Spielen auf. Die einzige Niederlage im Valerio Bacigalupo Stadion hat ihnen  im Auftaktspiel der Meisterschaft Albinoleffe beigebracht.

Das Spiel
Savona vertraut auf den Heimvorteil, geht gleich zum Angriff über und gewinnt einen Freistoß, den Puccio direkt in den Strafraum befördert. Cesarini steht zum Köpfler bereit, doch Tonozzi kann den Ball abfangen und vom Strafraum wegbefördern.
Beim FCS dauert der Aufbau etwas länger, doch mit Effizienz geht es nach vorne. Branca setzt einen langen Querpass in den gegnerischen Sechzehner, den die Abwehr zurück schießt, direkt vor die Füße von Fink, der von der Strafraumgrenze einen scharfen Schuss abgibt, den Capello zur Ecke umleitet. Die Ecke führt der Spezialist Campo aus, der den Ball auch sicher zu Iacoponi bringt. Dieser trifft nicht richtig, so dass Capello diesmal keine Probleme hat, das Leder anzunehmen.
In der 14. Minute hat sich das Spiel wieder in die Hälfte des FCS verlegt. Savona versucht die Geschwindigkeit zu erhöhen  und den FCS auszuspielen. Marras passt in den Strafraum, doch Cappelletti kommt dem Stürmer Virdis zu vor. 
Der Druck von Savona wird immer stärker und in der 20.  Minute kommen die Gastgeber zum Erfolg. Nach einem Foul von Fink, das der Schiedsrichter mit einer Gelben Karte ahndet,  geht der Ball in den Südtiroler Strafraum. In der unübersichtlichen Lage holt sich Cesarini das Leder und trifft an Tonozzi vorbei zur 1:0 Führung für Savona. 
Den Anstoß nach dem Tor nützt der FCS für einen direkten Angriff. Von der Strafraumgrenze pfeffert Campo den Ball auf das Tor, doch Capello kann abwehren und einen erneuten Sturm einleiten. Nach einem Foul von Dell’Agnello bekommt durch den Freistoß Virdis von hinten einen weiten Pass, nimmt diesen an, lässt Cappelletti einfach stehen und schafft es, den Torhüter Tonozzi zu übergehen und in der 28. Minute zum 2:0 für Savona zu erhöhen. 
Die beiden Tore haben die Spielweise stark verändert. Savona verwaltet den bequemen Vorsprung und macht die Reihen dicht. Der FC Südtirol rennt in den letzten fünfzehn Minuten der 1. Halbzeit vergeblich gegen die dichte Abwehr an. 
Beim Wiederanpfiff zur 2. Halbzeit bringt Trainer Rastelli für den heute unauffälligen Pederzoli den Mittelfeldspieler  Vassallo. 
Der FC Südtirol muss den 2-Tore-Rückstand aufholen und geht gleich zum Angriff über. Campo gewinnt einen Freistoß und bedient Bassoli im Strafraum, dessen Köpfler jedoch am Tor vorbei geht.
In der 49. Minute kann Fink sich freispielen und aus 10 Meter Entfernung auf das Tor schießen. Sein Schuss ist jedoch zu schwach und unpräzise, so dass Capello problemlos halten kann. Damit hat der FCS den Ball aus der Hand gegeben und Savona fackelt nicht lange. Nach einem kurzen Ballwechsel steht  Virdis vor Tonozzi und bringt erneut das Leder am Schlussmann vorbei und erhöht in der 52. Minute auf 3:0 für Savona.
Damit kehrt Savona wieder zu seiner Spielweise zurück, mauert und  blockiert wo es geht. Ein Durchkommen ist fast unmöglich. Branca versucht in der 58. Minute einen Weitschuß, verfehlt den Kasten aber erheblich.
Die Weißroten versuchen immer wieder durchzubrechen. Branca kann in der 63. Minute den Ball in den  Lauf von Corazza spielen. Der Stürmer kann sich von seinem Bewacher befreien und vom rechten Flügel aus abziehen. Er trifft aber nur das Außennetz.
In der 65. Minute haben der Einsatz und das Drängen der Weißroten endlich Erfolg. Dell’Agnello nutzt ein Missverständnis zwischen der Abwehr und dem Torhüter aus, holt sich den Ball und versenkt ihn im Netz von Savona. Mit seinem 3. Saisonstor verkürzt er auf 3:1.
Trotz des weiterhin bequemen Vorsprungs liegen bei Savona die Nerven blank. In der 70. Minute übertreibt es Tormann Capello und sieht wegen Spielverzögerung die Gelbe Karte. 
Nur fünf Minuten später kommt es zu einer unübersichtlichen Situation im Strafraum von Savona. Der Schiedsrichter sieht ein Handspiel und entscheidet auf Elfmeter für den FCS. Campo legt sich den Ball zurecht, nimmt Anlauf und verfehlt das Tor. 
Damit hat der FC Südtirol seine beste Chance verpasst, den Anschlusstreffer zu erzielen. Savona hingegen kann sich wieder fangen und das Spiel verlangsamen. Die Weißroten kämpfen mit großem Einsatz weiter, können jedoch nicht mehr punkten, sodass das Spiel beim Stand von 3:1 abgepfiffen wird. Für den FC Südtirol wird es nun wieder Zeit zu punkten, um sich die Chancen auf die Playoff Teilnahme zu bewahren. 

SAVONA - FC SÜDTIROL 3:1 (2-0)
Savona (4-4-2): Capello; Carta, Marconi, Maccarone, Puccio; Marras (90. + 2 Grandolfo), Gentile, Agazzi, Cattaneo; Cesarini (77. Sarao), Virdis (84. Rudi). 
Auf der Ersatzbank: Boerchio, Spirito, Esposito.  
Trainer: Ninni Corda
FC Südtirol (4-3-3): Tonozzi; Iacoponi, Cappelletti (59. Kiem), Bassoli, Martin; Fink, Pederzoli (46.Vassallo), Branca (64. Turchetta); Campo, Dell’Agnello, Corazza. 
Auf der Ersatzbank: Micai, Tagliani, Bastone, Ekuban. 
Trainer: Claudio Rastelli
Schiedsrichter: Niccolò Pagliardini aus Arezzo (Rossini-Zancanaro)
Tore: 21. Cesarini (1:0),  26. Virdis (2:0), 52. Virdis (3:0), 65. Dell’Agnello (3:1)
Gelbe Karten: Fink FCS,  Dell’Agnello FCS, Bassoli FCS, Martin FCS, Capello SAV, Gentile SAV
 
 
 
 

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Sa, 16. Dezember 2017 - 14:30
 
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