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SERIE D ALS ZWISCHENSTATION ZWISCHEN BERRETTI UND LEGA PRO

Von acht FCS-Jugendspielern welche sich gerade in der Serie D im Erwachsenenfußball messen, wurden fünf Talente an Virtus Bozen ausgeliehen. Das ist Teil der Abmachung, welche der FC Südtirol im Sommer mit dem Serie D-Aufsteiger aus Bozen traf. Im Gegenzug wechseln die besten Virtus-Jugendspieler ohne Ausbildungsprämie in die Jugendmannschaften des FCS. Die Firma duka ist zudem seit diesem Jahr Hauptsponsor des Jugendsektors von Virtus Bozen.
 
Das Ziel des FC Südtirol ist es, eigene Jugendspieler in die Profimannschaft einzubauen. Doch der Sprung von der höchsten Jugendmannschaft in die Profimannschaft ist mit der Verschmelzung der Serie C2 und Serie C1 zur Lega Pro noch härter geworden als schon damals, als beispielsweise Hannes Fink, Michael Bacher, Manuel Scavone, Michael Cia oder Manuel Fischnaller den Salto in die erste Mannschaft schafften.
Vor allem deshalb hat der Verein mit Sitz in der Cadornastraße in Bozen beschlossen, mit dem Bozner Serie D-Verein Virtus Bozen eine aktive Zusammenarbeit einzugehen. Die besten Jugendspieler des FCS, welche noch nicht bereit für die Lega Pro sind, werden ohne Leigebühr an Virtus Bozen verliehen. So können die ausgeliehenen Kicker ständig beobachtet werden, zumal Serie D-Aufsteiger Virtus die Heimspiele im Bozner Drusus-Stadion bestreitet. Im Anschluss wird entschieden, ob sie reif für die Profimannschaft sind und wenn die Leistungen passen, werden die weißroten Jungs zurückgeholt zum FCS.
Die Partnerschaft mit Virtus Bozen betrifft aber nicht nur diesen Aspekt. Weiters können interessante Talente von Virtus zum FC Südtirol wechseln, ohne dass Geld für Ausbildungsprämien fließt. Die Firma duka, Hauptaktionär des FC Südtirol, investiert zudem in die Jugend von Virtus Bozen und wurde mit August ihr Jugendhauptsponsor.
Wir sind äußerst froh über diese Partnership – meint Robert Oberrauch Präsident von Virtus Bozen. Die Jugendregel in der Serie D besagt, dass wir mit 4 Jugendspielern agieren müssen. Die Kicker des FCS sind hierbei eine Garantie, da sie eine top Ausbildung genossen und sich fußballerisch wie menschlich perfekt in unsere Mannschaft integriert haben. Wir sind somit für den FCS ein „Farm Team“ und können den Jugendspielern Spielpraxis anbieten, in der Hoffnung, dass sie gestärkt zum FC Südtirol zurückkehren. Aus diesem Grund bin ich davon überzeugt, dass diese Partnerschaft für beide Seiten von Vorteil ist. Ein Dank gilt Roberto Zanin, der das von Anfang an verstanden und sich sehr dafür eingesetzt hat.“
Die Vorzüge mit Spielern des FCS zusammenzuarbeiten spürt Coach Luca Lomi täglich auf dem Platz. „Die Spieler aus dem Hause FCS haben sich schnell an die Serie D und das technische Level gewöhnt. Das ist verständlich, da sie bereits in Meisterschaften agierten, in welchen sie sich mit Mannschaften aus ganz Italien messen konnten. Ich bin sehr zufrieden mit den Leistungen von den neuen weißroten Spielern und auch mit Majdi und Danieli, die bereits im vergangenen Jahr bei Virtus spielten und welche ich auch schon beim FCS trainieren konnte.“
Insgesamt spielen acht Spieler des weißroten Clubs in der Serie D. Fünf davon wechselten zu Virtus Bozen in die Gruppe B der Serie D. Wir sprechen hierbei von Alex Demetz (Linksverteidiger – 1997), Davide Cremonini (Mittelfeld – 1996), Gabriel Tessaro (Mittelfeld – 1996), Mohamed Majdi (Mittelfeld – 1997) und Mirko Danieli (Verteidigung – 1997).
Doch wenn wir genauer hinschauen, können wir sehen, dass fast die gesamte Virtus-Mannschaft aus Spielern besteht, welche einst beim FC Südtirol spielten. Tenderini, Kiem, Timpone, Speziale, Federico und Gianmaria Conci haben das Fußballspielen allesamt beim FCS gelernt.
Zu den Akteuren zurückkehrend, welche leihweise bei Mannschaften der Serie D agieren, finden wir bei Altovicentino den Bozner Spielmacher Lorenzo Melchiori. Der 20-jährige hat bereits Serie D-Erfahrung bei Mezzocorona hinter sich und debütierte im vergangenen Jahr in der Profimannschaft des FCS. Bei Dro in der Serie D spielen hingegen der Mittelfeldspieler Jahrgang 1997 Giovanni Paoli und der Stürmer Genci Kumrija.

 
 
 
 

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So, 24. September 2017 - 14:30
 
Drusus-Stadion - Bozen
 
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