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SIMON STRAUDI: VOM FCS IN DIE BUNDESLIGA

Er ist der erste Spieler, der den Sprung vom FC Südtirol zu einem Bundesligaverein schaff te. Die Rede ist vom Pustra Simon Straudi, der im Sommer zum SV Werder Bremen gewechselt ist. Simon hat mit uns Bilanz gezogen über ein halbes Jahr Fußballleben in Norddeutschland.
 
Hallo Simon, im Sommer der Wechsel vom FC Südtirol zum Bundesligaverein Werder Bremen, nun befindet ihr euch in der Winterpause. Wie ist dein Eindruck?
„Der erste Eindruck war wirklich super. Hier ist alles sehr gut organisiert, ich wurde herzlich aufgenommen und alle sind sehr nett. Der Unterschied zu Bozen ist die Tatsache, dass alles etwas größer ist.“

Du spielst in der U19 Mannschaft von Werder Bremen. Wie ist das Niveau in der Liga und gegen welche Teams spielt ihr?
„Ja genau. Wir spielen im Kreis Nord/Nord- ost der A-Junioren-Bundesliga und treffen auf Vereine wie Hertha BSC, Hannover oder Hamburg. Das Niveau ist sehr hoch und wir haben eine tolle Mannschaft. Obwohl wir mit allen Teams mithalten konnten, haben wir in der Hinrunde die Erwartungen nicht ganz erfüllt. Ich hoffe die Rückrunde wird besser.“

Wie fällt deine persönliche Bilanz der Hinrunde aus?
„Zu Saisonbeginn war ich nicht spielberechtigt, doch dann kam ich gut in die Gänge und Trainer Votava setzte im Mittelfeld auf mich. Ich bin zufrieden wie es läuft und schaffte es ins Top-Talente- Team des Vereins. Das ist eine kleine Gruppe von Spielern, welche extra Trainingseinheiten machen und langsam an die Profimannschaft herangeführt werden sollen.“

Apropos Profis: hattest du Kontakt zu den Werder-Spielern? Konntest du bereits mit der Profimannschaft trainieren?
„Ja, ich befinde mich regelmäßig in der Profiumkleidekabine und bekomme natürlich einiges mit. Das Top-Talente-Team hat die Möglichkeit mit den Trainern und Physiotherapeuten der Profimannschaft zu trainieren und deshalb kann man sich das ein oder andere von den Profis abschauen. Wenn es sich mit den Spielen ausgeht schaue ich mir zudem die Partien der Profimannschaft im Stadion an.“

In der U19-Mannschaft gab es im Sommer mehrere Wechsel. Spieler wechselten in die U21, andere verließen den Club. Gibt es neben dir mehrere Spieler die aus dem Ausland kommen, oder spielen vorwiegend Bremer in der Mannschaft?

„Zahlreiche Spieler stoßen von der U17 in das U19 Team. Neben mir gab es noch zwei Neuzugänge. Ich bin aber der einzige Spieler der nicht aus Deutschland kommt. Also ziemlich viele Bremer im Team. Sie sind sehr lokalpatriotisch und ich komme gut mit ihnen aus.“

Training, Spiele und Schule… Gibt es Freizeit?
„Da ich noch zur Schule gehe und im Internat wohne besteht mein Tag vor allem aus Schule und Fußball. Viel Zeit bleibt da nicht mehr, doch das ist kein Problem. Ich ordne meinem Ziel Profi in der Bundesliga zu werden alles unter.“

Als Spieler im Jugendteam eines Bundesligavereins scheint der Weg zum Fußballprofi vorgegeben. Wer waren auf deinem bisherigen Weg die wichtigsten Trainer?

„Ich kann behaupten, dass ich sehr viel Glück bei meinen Trainern hatte. Beginnend bei Manni Depaul in der B-Jugend von St. Georgen und natürlich Arnold Schwellensattl und Giampaolo Morabito beim FC Südtirol haben wir viel beigebracht.“

Hörst du dich noch mit deinen früheren Kollegen des FCS?
„Ja natürlich. Ich telefoniere und schreibe mit einigen meiner früheren Mannschaftskollegen und verfolge auch wie es beim FCS so läuft. Die drei Jahre beim FC Südtirol waren für meine Entwicklung sehr hilfreich.“
 
 
 
 

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So, 23. September 2018 - 14:30
 
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