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TIM CUP: FC SÜDTIROL UNTERLIEGT PESCARA MIT ERHOBENEM HAUPT

Für den FC Südtirol endet der Tim Cup in der 2. Runde in Pescara. Durch Tore von Valoti und Torreira setzt sich der Favorit durch und eliminiert die Weißroten, die ein starkes Spiel abgeliefert haben. Trotz der Niederlage verlässt die Mannschaft erhobenen Hauptes das Spielfeld und lässt auf eine spannende Meisterschaft hoffen.
 
Durch den 1:0 Sieg in der Basilicata, hat der FC Südtirol nicht nur Matera im Tim Cup eliminiert, sondern sich für die 2. Runde qualifiziert. Als Gegner trifft der FCS von Mister Stroppa auf den Serie B Club Pescara, das der Trainer in der Saison 2012-13 betreut hat, damals noch in der Serie A. Kleines Detail am Rande – Stroppa hat 2012 direkt vom FC Südtirol zu Pescara gewechselt.
Im Adriatico Stadion von Pescara, das gut besucht ist, müssen die Weißroten heute ohne den gesperrten Lima und die verletzten Gliozzi und Melchiori auskommen. Dafür kommt endlich der Chilene Crovetto zum Einsatz, nachdem nun sein Wechsel perfekt ist. Der Außenverteidiger tritt aber gemeinsam mit Maritato und Kirilov im Sturm an, wahrscheinlich um mehr Gleichgewicht und Standfestigkeit zu schaffen. Die Verteidigung bleibt gegenüber dem erfolgreichen Materaspiel unverändert, mit Tait und Bassoli als Außenverteidiger und dem Duo Mladen-Tagliani im Zentrum. Im Mittelfeld kehrt Bertoni auf seinen Posten als Spielmacher zurück, unterstützt von Furlan und Girasole.
Das Spiel. Im abendlichen Spiel unter dem Flutlicht bestätigt Pescara seine Favoritenrolle und zeigt eine klare Vorherrschaft auf dem Feld, während die Weißroten sich in ihre Hälfte zurückziehen und sich auf eine starke Verteidigung einlassen. Dadurch halten sie sich das Team von Oddo vom Halse und können in der 12. Minute selbst zum Angriff übergehen, wobei sie die erste Ecke herausholen. Kirilov versucht den direkten Schuss, doch wird der Ball zu erneuten Ecke abgewehrt. Diesmal tritt sie Crovetta, doch Tormann Fiorillo ist zur Stelle und holt sich das Leder.
Pescara erhöht nun erneut den Druck.
Lapadula dringt in der 16. Minute in der Strafraum ein und steht alleine vor Miori. Dieser reagiert sofort, läuft aus dem Kasten, kann den Ball aber nicht aufnehmen, sondern nur abwehren, wobei er direkt vor den Füßen von Valoti landet, der ohne zu zögern zum 1:0 ins leere Tor einschiebt.
Die Weißroten antworten in der 19. Minute mit dem Gegenangriff, wobei diesmal Fiorillo einen Schuss von Maritato nicht halten kann, sondern vor die Füße von Kapitän Furlan befördert. Ihm fehlt das nötige Quäntchen Glück und er setzt den Ball knapp über die Latte.
Pescara hingegen bleibt weiterhin viel gefährlicher. In der 25. Minute stöckelt Vukusic auf Valoti in den Strafraum, der seine zweite Chance durch einen zu zentralen und schwachen Schuss vergibt.
Der Rest der 1. Halbzeit verläuft ohne weitere Höhepunkte, einmal abgesehen von einem Weitschuss von Tait in der 40. Minute.
Nach der Halbzeitpause sucht Pescara die schnelle Entscheidung durch Valoti, der mit dem Absatz aber nur die Querlatte trifft. Die Hausherren sind vom gegnerischen Strafraum nicht mehr wegzukriegen. Vukusic holt sich nach zwei Abprallern den Ball und gibt ihn an Torreira weiter, der alleine vor Miori die Nerven behält und in der 50. Minute sicher zum 2:0 trifft.
Damit hat der Favorit Pescara seine Aufgabe so gut wie erledigt und schaltet sichtlich einen Schritt zurück. Die Weißroten hingegen bleiben weiter dran, beißen sich aber nun an der Abwehr der „Delfine“ die Zähne aus. In der 70.Minute schafft es Furlan in den Strafraum und bringt mit seinem Kopfball Torhüter Fiorillo in große Schwierigkeiten, schafft es aber nicht, ihn auszuspielen. Nur eine Minute später ist Kirilov an der Reihe, doch auch sein Köpfler geht nicht ins Tor.
In der 82. Minute rettet das pure Glück Torhüter Fiorillo, der einen Freistoß von Mladen im letzten Augenblick mit den Fäusten wegboxt.
Für die Weißroten gibt es gegen die Serie B Mannschaft am Ende nichts zu holen und Pescara entscheidet die Partie mit 2:0 für sich. Der FCS von Giovanni Stroppa hingegen hat bis in die letzte Minute gekämpft und durchgehalten und sich dadurch auch den Applaus des Publikums verdient.

PESCARA – SÜDTIROL 2:0 (1:0)
PESCARA (4-3-1-2): Fiorillo; Zampano, Zuparic, Fornasier, Mignanelli; Selasi, Torreira (68. Mandragora), Valoti (77. Bulevardi); Verre; Lapadula (66. Sansovini), Vukusic
Auf der Ersatzbank: Aldegani, Kastrati, Paolucci, Caprari, Vitturini, Mitrita, Cappelluzzo, Ventola
Trainer: Massimo Oddo
SÜDTIROL (3-5-2): Miori; Mladen, Tagliani, Bassoli; Tait (55. Bandini), Furlan, Bertoni, Girasole, Crovetto; Kirilov (74. Spagnoli), Maritato (55. Tulli)
Auf der Ersatzbank: Coser, Brugger, Sarzi, Cia, Cremonini, Fink.
Trainer: Giovanni Stroppa
Schiedsrichter: Valerio Marini aus Rom (Del Giovane – Muto)
Tore: 16. Valoti 1:0, 50. Torreira 2:0,
Gelbe Karten: Girasole FCS, Mignanelli PES, Mladen FCS, Torreira PES
 
 
 
 

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