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VERSCHENKTER SIEG DES FCS IM DRUSUSSTADION

Das Heimspiel gegen Albinoleffe wird noch lange unrühmlich in Erinnerung bleiben, denn der FC Südtirol hat einen sicheren 2:0 Vorsprung innerhalb von acht Minuten vergeben und musste am Ende mit dem 2:2 Unentschieden mehr als zufrieden sein. Nach einer starken ersten Halbzeit und einem furiosen Start nach dem Seitenwechsel sackte die Leistung dermaßen ab, dass Albinoleffe den Rückstand aufholen konnte.
 
Der FC Südtirol startet bestens gerüstet in die Rückrunde der Meisterschaft. Durch acht Erfolge in den letzten neun Spielen - fünf davon klare Siege - haben die Weißroten weiter zur Tabellenspitze aufgeschlossen und liegt nun an der 4. Stelle, mit nur drei Punkten Abstand von den führenden Alessandria und Cittadella. Im heutigen Match gegen Albinoleffe, das weit abgeschlagen am hinteren Ende der Tabelle liegt, kann das Team von Mister Stroppa weiter Boden gut machen.
Zu Hause hat der FC Südtirol die letzten beiden Spiele gegen Pro Patria und gegen Pro Piacenza jeweils 2:1 gewonnen. Insgesamt sieht die Heimbilanz nicht besonders aus, den nur 13 der 29 Punkte wurden im Drususstadion erworben. Der Gegner Albinoleffe hingegen hat auswärts noch nie gewonnen und durch zwei Unentschieden nur zwei Punkte von auswärts mit nach Hause gebracht.
Gegen Albinoleffe muss Mister Stroppa auf die verletzten Maritato und Cia verzichten. Letzterer pausiert aus Sicherheitsgründen, um die in Cittadella zugezogenen Verrenkung am Rücken nicht zu strapazieren. Miori wird die Pfosten des FCS bewachen, Fink kommt im Mittelfeld zurück, während die Sturmspitze von Gliozzi und Tulli geformt wird.
Das Spiel
Der FC Südtirol startet voller Elan in die Partie und kommt bereits in der 3. Minute durch ein Kombinationsspiel zum ersten Abschluss. Fink spielt einen weiten Pass nach vorne, den Bandini annimmt und als Flanke zu Gliozzi schickt. Dessen Torschuss wird aber im letzten Moment von Amadori gehalten. Mit den ersten Spielzügen ist der Verlauf vorgegeben, denn nur die Weißroten bleiben im Angriffsmodus, während die Gäste sich auf die Verteidigung verlegen. In der ersten Halbzeit erfolgt ein Torschuss nach dem anderen, doch gelingt es den Weißroten nicht, das Leder im gegnerischen Kasten zu versenken. Die Chancen dafür sind durchaus da. In der 13. Minute setzt Tulli zu einem überraschenden Weitschuss an, den der Tormann nur mit großer Mühe bewältigen kann. Fünf Minuten später versucht es Bandini mit einem Diagonalschuss, doch auch dieser wird gehalten.
In der 31. Minute entwischt Tulli erneut allen Bewachern und spielt einen sicheren Pass auf Crovetto, der vor dem Tor im letzten Moment abgefangen wird.
Bertoni setzt einen langen Pass in die Tiefe ab, der direkt in den Lauf von Bandini geht. Dieser kommt nun von links, doch verfehlt er mit seinem Diagonalschuss das Tor um mehrere Meter.
Der Führungstreffer für den FCS liegt förmlich in der Luft und stellt sich in der 39. Minute durch Gliozzi auch ein. Bertoni versorgt Girasole im Strafraum mit einer guten Vorlage, doch kann auch diesmal der Ball zurückgestoßen werden. Den Abpraller holt sich aber Gliozzi. der mit einer sehenswerten Scherenbewegung der Beine den Ball unter Kontrolle bringt und sodann zum mehr als verdienten Führungstreffer versenkt.
Drei Minuten später kommt es zu einer wahren Schrecksekunde auf der Seite des FCS. Die weißrote Abwehr wehrt einen Freistoß ab, doch gelangt der Ball zu Soncin, der im Strafraum zum Schuss kommt, aber das beträchtlich Tor verfehlt. Der Schiedsrichter jedoch macht ein Handspiel von Fink dafür verantwortlich und gewährt einen Elfmeter, den Soncin an die Latte knallt und damit die bisher einzige und unerwartete Chance für Albinoleffe vergibt
Beide Mannschaften starten ohne Änderungen in die 2. Halbzeit. Der FC Südtirol setzt sein Angriffsspiel fort und hat gleich in der 46. Minute die Chance zum Doppel. Gliozzi spielt mit dem Absatz auf Bandini, der darauf knapp am Tor vorbeischießt.
Doch das 2:0 für den FC Südtirol ist nur kurz aufgeschoben, denn bereits eine Minute später trifft Crovetto mit einem Bombenschuss den Innenpfosten, wodurch der Ball direkt ins Tor gelenkt wird. Mit diesem Weitschuss erzielt der Chilene sein erstes Tor in der Meisterschaft.
Die Weißroten nehmen nun Geschwindigkeit aus dem Spiel und verwalten den Vorsprung, indem sie weiter nach vorne spielen. Dadurch erhält aber auch Albinoleffe mehr Raum, für eigene Aktionen. In der 67. Minute flankt Perini einen Freistoß in den Strafraum zu Checchuzzi, der den Ball annehmen und sicher an Mioro vorbei ins Tor köpfeln kann.
Der FC Südtirol weicht immer weiter zurück und ist nicht mehr wieder zu erkennen. In der 75. Minute macht Albinoleffe unbehindert sein Spiel im weißroten Strafraum. Vinetot versorgt Legras mit einem sicheren Ball, den dieser weiter zu Magli passt. Dieser zögert nicht lange und versenkt aus unmittelbarer Nähe zum 2:2 Ausgleichstreffer.
Damit ist das Spiel gelaufen, denn trotz einiger guter Aktionen ändert sich am Ergebnis nichts mehr und die sicher geglaubte Partie endet für den FC Südtirol mit einem desaströsen 2:2 Unentschieden.

FC SÜDTIROL – ALBINOLEFFE 2:2 (1:0)
FC Südtirol (3-5-2): Miori; Mladen, Tagliani, Bassoli; Bandini, Girasole, Bertoni, Fink (83. Spagnoli), Crovetto (88. Tait); Gliozzi, Tulli
Auf der Ersatzbank: Miori, Brugger, Sarzi, Furlan, Lima, Melchiori, Kirilov
Trainer: Giovanni Stroppa
Albinoleffe (3-5-2): Amadori; Vinetot, Checcucci, Magli; Muchetti, Legras, Danti (88. Gianola), Perini, Michele Cortinovis (55. Ferretti); Girardi, Soncin (83. Stronati).
Auf der Ersatzbank: Simone Cortinovis, Paris, Bentley, Kanis, Ravasio,
Trainer: Marco Sesia
Schiedsrichter: Federico Sassoli aus Arezzo (Ragnacci-Mariottini)
Tore: 39. Gliozzi 1:0, 47. Crovetto 2:0, 67. Checchuzzi 2:1, 75. Magli 2:2.
Gelbe Karte: Fink FCS, Girardi ALB, Tagliani FCS, Magli ALB,
 
 
 
 

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So, 1. Oktober 2017 - 14:30
 
"Pietro Barbetti" Stadion - Gubbio
 
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