22.02.2022
Am Mittwochabend das Match gegen die "Aquilotti"
Der FC Südtirol präsentierte interessante Statistiken und kuriose Anekdoten zum 22. Spieltag der Serie C.

KURZE AUSWÄRTSFAHRT
Für den FC Südtirol geht das letzte offizielle Auswärtsspiel in der Region Trentino-Südtirol auf den 13. März 2010 zurück. Die Weißroten gewannen damals gegen Mezzocorona - im Briamasco-Stadion in Trient – mit 1 zu 0 und machten damit einen wichtigen Schritt in Richtung Meistertitel. Den goldenen Treffer erzielte der damals 21jährige Mattia Marchi. Unparteiischer der Begegnung war hingegen der jetzige Serie A-Schiedsrichter Luca Pairetto.

ZWEI MAL GILARDINO
Im Jahr 2004 bestritt die italienische U21-Nationalmannschat im Trientner Stadion ein Testspiel gegen Schweden. Die „Azzurri“ feierten dank eines Doppelpacks vom späteren Weltmeister Alberto Gilardino und den Treffern von Andrea Caracciolo und Giuseppe Sculli einen runden 4:0-Erfolg.

HEIMFAKTOR
Sowohl der FC Südtirol, als auch Trient fühlen sich vor heimischer Kulisse wohler. Während der Punkteschnitt bei den Weißroten nur leicht schwankt (2.57 zu 2.38), ist bei den Hausherren ein deutlicher Unterschied zu erkennen. Die „Aquilotti“ holen in Trient durchschnittlich 1.46 Punkte pro Spiel, auswärts sind es dagegen 0.86.

EXTRA TIME
Trient konnte in der laufenden Meisterschaft drei Treffer nach der 90. Spielminute erzielen. Lediglich Renate, Feralpisalò, Fiorenzuola und Seregno durften in den Schlussminuten öfters jubeln.

ENDSTATION
Drei bedeutende italienische Fußballer haben ihre aktive Spielerkarriere in Trient beendet. Shaktar Donetsk-Trainer Roberto De Zerbi bestritt mit den „Aquilotti“ in der Saison 2013/14 seine letzte Meisterschaft auf dem Spielfeld. In der selben Saison hing auch der aktuelle Reggiana-Übungsleiter Aimo Diana, welcher als Spieler über 300 Serie A-Matches absolvierte, im Trentino die Fußballschuhe an den Nagel. Rund 35 Jahre zuvor war es Angelo Domenghini, Sieger des Europapokals der Landesmeister als Flügelspieler der „Grande Inter“ von Coach Helenio Herrera, der in Trient seine Spielerkarriere beendete.

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