26.11.2022
Am 1. November 1898 versammelten sich zwölf junge Bürger aus Ascoli Piceno und gründeten den ersten Sportverein der Stadt. In den ersten Jahren umfasste der Club mehrere Disziplinen, darunter den Fußball und den Radsport

Die Redaktion von fc-suedtirol.com hat die wichtigsten Infos zum Gegner des 14. Spieltags der Serie B-Meisterschaft zusammengefasst.

Stadt: Ascoli Piceno (49.203 Einwohner)
Distanz von Bozen: 608 km
Gründung: 1898
Vereinsfarben: Schwarz-Weiß
Stadion: „Cino e Lillo Del Duca“ (11.326 Zuschauerplätze)
In der Serie B seit: 2015
Präsident: Carlo Neri
Trainer: Cristian Bucchi
Kapitän: Federico Dionisi
Bester Torschütze: Federico Dionisi, Cedric Gondo (4)

Kurz zur Geschichte
Gegründet im Jahr 1898, zählt Ascoli zu den ältesten Fußballvereinen Italiens. Die Weiß-Schwarzen nahmen im Laufe der Clubgeschichte an 16 Serie A-Meisterschaften teil, zuletzt in der Saison 2006/07. Das beste Ergebnis im italienischen Fußballoberhaus ist ein 4. Rang aus der Saison 1979/80. 25 sind hingegen die Teilnahmen an der zweiten Liga, welche die „Spechte“ insgesamt zwei Mal gewinnen konnten. Unter Coach Antonio Renna stellte man in der Saison 1977/78 den Punkterekord einer italienischen Meisterschaft mit 20 Teams auf (es wurden damals noch 2 Punkte pro Sieg vergeben). Die erfolgreichste Ära des Clubs war jene der Präsidentschaft von Costantino Rozzi (1968-1994). Neben den beiden Serie B-Titeln gewann Ascoli auch zwei Mal die 3. Liga, einen Serie C-Supercup sowie einen Mitropa-Pokal. Darüber hinaus nahm der Club aus den Marken an 49 Italienpokal-Ausgaben sowie einem „The Read Lef Cup“ teil. Mitte der 90er-Jahre erreichte Ascoli auch das Endspiel des Italienisch-Englischen Pokals.

Der Trainer
Nachdem Andrea Sottil im Sommer zu Udinese in die Serie A wechselte, wurde Cristian Bucchi als neuer Cheftrainer vorgestellt. Für den ehemaligen Napoli-Angreifer handelte es sich um eine Rückkehr in die Marken, da er in den Saisons 2004/05 und 2008/09 als Spieler für die Spechte auflief. In der vergangenen Saison leitete Bucchi die Geschicke von Triestina in der Serie C. Aufgrund einer Spielsperre wird er am Sonntag von seinem Co-Trainer Mirko Savini ersetzt.

Alte Bekannte
Mit Tommaso D’Orazio und Alberto Barison stehen beim FC Südtirol zwei ehemalige Ascolia-Profis unter Vertrag. Der Linksverteidiger bestritt zwischen Jänner 2021 und Juni 2022 43 Pflichtspiele (ein Treffer) für die Spechte. Barison streifte sich hingegen in der Saison 2014/15 insgesamt sieben Mal das schwarz-weiße Trikot über. Auf der anderen Seite stehen im Trainerstab des FCS drei ehemalige Mitarbeiter von Ascoli. Die Rede ist von Konditionstrainer Andrea Arpili, Videoanalyst Lorenzo Vagnini (beide 2014-2017) und Torwarttrainer Massimo Marini (2019/20).

Fotos: LaPresse

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