21.10.2019
Hochkarätige Vorfahren für Coach Francesco Modesto
13 Serie A- (zuletzt in der Saison 2014/15), 32 Serie B- und 22 Serie C-Meisterschaften: Was die Vereinsgeschichte anbelangt, zählt Cesena mit Sicherheit zu den ganz Großen in Italiens dritter Profiliga. Der glorreiche Verein aus der Emilia Romagna wurde ursprünglich 1940 gegründet. Nach beinahe 80 Jahren Clubgeschichte musste der Verein im Juli 2018 Insolvenz anmelden und wurde somit für die darauffolgende Saison automatisch in die Serie D herabgestuft. Die „Associazione Sportiva Dilettantistica Romagna Centro“ – mit diesem Namen erfolgte die Neugründung des Vereins – schaffte es jedoch nach nur einem Jahr in den Profifußball zurückzukehren. Mit der Umbenennung in „Cesena FC“ kehrte in diesem Sommer somit nicht nur auf sportlicher Ebene alles zum Alten zurück.  

Bagnoli, Lippi, Tardelli, Giampaolo, Di Carlo: Die Trainerbank von Cesena, welche in diesem Sommer Francesco Modesto anvertraut wurde, hat viele hochkarätige Übungsleiter hinter sich. Auch was die Spieler anbelangt, können die Schwarz-Weißen mit dem Österreicher Walter Schachner, Dario Hubner und Sebastiano Rossi in der Vereinsgeschichte einige Top-Leute vorweisen.

Cesena gilt zudem als ausgezeichnetes Sprungbrett für junge Talente. Wenn man auf die Europameisterschaft 2016 in Frankreich zurückblickt, hatte der damalige Teamchef Antonio Conte gleich fünf ehemalige Cesena-Profis in seinen Kader einberufen: Pellé, Eder, Candreva, Parolo und Giaccherini. Auch Stefano Sensi und Frank Kessie, die jeweiligen Mittelfeldmotoren von Inter und Milan, schafften dank ihrer starken Leistungen bei Cesena den Sprung in die Serie A.

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