02.09.2023
Im Bozner Drusus-Stadion dreht der FC Südtirol nach einem 0:1-Pausenrückstand die Partie und siegt dank der Treffer von Merkaj (53.) und Casiraghi (64., 83.) mit 3:1
Zweiter, schlussendlich verdienter, Sieg in Folge für den FCS: die Mannen unter der Leitung von Mister Pierpaolo Bisoli siegen im Rahmen ihrer dritten Partie der noch jungen Serie B-Saison (MD #4) vor heimischer Kulisse nach einem 0:1-Pausenrückstand gegen Ascoli Calcio 1898 FC noch mit 3:1 (0:1). Somit bleiben die Weißroten – nach dem spektakulären 3:3 zum Auftakt gegen Spezia und dem 2:0-Auswärtserfolg bei Aufsteiger Feralpisalò – auch nach drei Meisterschaftsspielen weiterhin ungeschlagen. Ascoli geht in recht ereignisarmen ersten 45 Minuten kurz vor dem Halbzeitpfiff durch Mendes in Führung, sein flacher Diagonalball aus rund 18 Metern Entfernung schlägt im langen linken Eck ein (44.). Nach dem Seitenwechsel kommt der FC Südtirol energisch aus der Kabine, verbucht zwei gute Torchancen, ehe es in Minute 53 mit dem Ausgleich klappt: Merkaj steht nach Casiraghi-Hereingabe von links im Zentrum goldrichtig. Nur elf Minuten später spielt Casiraghi eine Hereingabe aus dem linken Halbfeld ins Zentrum, Tait hat sich ins Zentrum durchgetankt, berührt den im Tor endenden Ball aber nicht mehr – 2:1, Casiraghi der Torschütze (64.). Die Nummer 17 des FCS macht in Spielminute 83 schließlich alles klar, er trifft vom Elfmeterpunkt nach Foul von Botteghin auf Merkaj unten links zum persönlichen Doppelpack und den 3:1-Endstand.

DER SPIELBERICHT IM DETAIL MIT ALLEN NENNENSWERTEN AKTIONEN
Mister Pierpaolo Bisoli vertraut im zweiten Heimspiel der Saison auf ein 4-4-1-1: vor Keeper Poluzzi bilden Davi, Vinetot, Masiello und Giorgini die defensive Viererkette; Rover & Ciervo besetzen die Außenbahnen, Kofler und Tait hingegen das Zentrum. Casiraghi unterstützt die einzige wahre Sturmspitze Odogwu. Sein Gegenüber, Ex-FCS-Coach William Viali, setzt auf ein 4-3-2-1: vor Schlussmann Viviano agieren Falzerano, Botteghin, Bellusci und Giovane die Viererreihe in der Abwehr; Masini, Gnahoré und Caligara besetzen das Mittelfeld; Manzari & Rodriguez hingegen die Doppel-Zehn, hinter Stoßstürmer Mendes.

Die Weißroten stoßen an und weisen die erste Torraumszene auf: Ciervo entwischt in Minute 3 auf der rechten Außenbahn und flankt gefährlich in die Mitte, wo Viviano aus seinem Kasten kommt und in extremis das Leder in seinen Armen begräbt. Das Drusus-Stadion ist wach. Auf der Gegenseite dauert es bis zur 11. Spielminute, Mendes legt seinen Versuch vom rechten Strafraumeck drüber. Eine Weile später bringt Caligara einen Freistoß aus halbrechter Position und rund 25 Metern Entfernung direkt auf das FCS-Gehäuse, Poluzzi ist rechtzeitig im linken unteren Eck und wehrt zur Seite ab (23.). Exakt zehn Minuten danach gerät ein Abschluss von Caligara deutlich zu hoch (33.). Die Bianconeri Marchigiani bleiben dran, Manzari schießt aus aussichtsreicher Position und rund 20 Metern Entfernung drüber (41.), ehe sie in Spielminute 44 gar in Führung gehen: Mendes überwindet Poluzzi mit einem satten Flachschuss aus rund 18 Metern Entfernung halbrechter Position ins lange linke Eck.

Mister Bisoli bringt zur Pause Merkaj und Broh für Rover und Kofler in die Partie – der FCS kommt deutlich energischer und spielbestimmender aus der Kabine: Casiraghi scheitert nach Ciervo-Flanke zunächst an Viviano (49.), ehe kurz darauf nach einer weiteren Hereingabe von Ciervo von rechts Casiraghi am langen Pfosten zurück ins Zentrum köpft, wo Odogwu seinen Volley knapp drübersetzt (51.). Diese verpassten Chancen sollten den in der Luft liegenden Ausgleich nur aufschieben, zwei Minuten später ist es dann soweit: Odogwu eröffnet auf links zu Casiraghi, dessen Hereingabe drückt Merkaj in der Mitte zum 1:1 über die Linie (53.). Die Weißroten bleiben überlegen, in Minute 61 ziehen sie über Broh, Ciervo, Casiraghi und Merkaj eine ansehliche Kombination auf, an dessen Ende klärt Viviano vor Odogwu (61.). Der Druck macht sich wenig später bezahlt, Casiraghi flankt aus dem linken Halbfeld ins Zentrum, wo sich Tait eingeschalten hat, jedoch den im Tor landenden Ball nicht mehr berührt – 2:1, der Treffer wird Casiraghi zugeschrieben (64.). Kurz darauf fast die Vorentscheidung, Ciervo findet mit einem Steilpass Merkaj, der an der rechten Grundlinie per Hacke im Rückraum Odogwu findet – dieser schießt knapp drüber (67.). In Spielminute 82 macht der FCS aber dann den Deckel drauf: Merkaj läuft alleine auf Viviano zu, Botteghin streckt ihn in der Box von hinten zu Boden – es gibt folgerichtig Elfmeter, Casiraghi übernimmt Verantwortung und trifft maßgenau unten links zum 3:1-Endstand (83.). Merkaj hat zum Ende der regulären Spielzeit noch den vierten Treffer auf dem Fuß, sein Diagonalball rauscht knapp links vorbei (90.).

FC SÜDTIROL – ASCOLI CALCIO 1898 FC 3:1 (0:1) 
FC SÜDTIROL (4-4-1-1): Poluzzi; Davi, Vinetot, Masiello, Giorgini; Rover (46. Merkaj), Kofler (46. Broh), Tait (78. Lonardi), Ciervo (85. Ghiringhelli); Casiraghi; Odogwu (78. Pecorino)
Auf der Ersatzbank: Drago, Arlanch, Cagnano, Rauti, Cisco, Shiba
Trainer: Pierpaolo Bisoli
ASCOLI CALCIO (4-3-2-1): Viviano; Falzerano, Botteghin, Bellusci, Giovane (78. Haveri); Masini, Gnahoré (73. Di Tacchio), Caligara (65. Bayeye); Manzari (65. Millico), Rodriguez (73. Nestorovski); Mendes
Auf der Ersatzbank: Barosi, Mengucci, Kraja, Quaranta, D’Uffizi, Cosimi, Bogdan
Trainer: William Viali
SCHIEDSRICHTER: Ivano Pezzuto (Lecce) | Die Assistenten: Mauro Vivenzi (Brescia) & Emanuele Prenna (Molfetta) | Vierter Offizieller: Edoardo Gianquinto (Parma)
VAR (on site): Antonio Di Martino (Giulianova) | AVAR: Giacomo Paganessi (Bergamo)
TORE: 0:1 Mendes (44.), 1:1 Merkaj (53.), 2:1 & 3:1 Casiraghi (64. & Foulelfmeter, 83.)
ANMERKUNGEN: sommerlicher Nachmittag, heiterer Himmel, Temp um 32°C, Rasen in optimalem Zustand. Vor Spielbeginn Schweigeminute im Gedenken an die Opfer des Zug-Unglücks von Brandizzo.
Gelbe Karten: Giovane (ACFC | 26.), Tait (FCS | 59.), Odogwu (FCS | 62.), Botteghin (ACFC | 82.), Di Tacchio (ACFC | 90 + 2.)
Rote Karte: ein Teil der Ascoli-Bank (ACFC | 27.)
Eckenverhältnis: 0-7 (0-2)
Nachspielzeit: 1min + 5min 
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