

Paolo Bravo wurde am 23. April 2018 als neuer Sportchef des FC Südtirol vorgestellt. In den ersten Wochen seiner Tätigkeit beendete der FCS unter Trainer Paolo Zanetti die Serie C-Meisterschaft auf dem 2. Tabellenplatz und erreichte das Halbfinale der Aufstiegs-Playoffs. In der darauffolgenden Spielzeit qualifizierten sich die Weißroten als Tabellensechster erneut für die Aufstiegsspiele und erreichten dabei die zweite Runde. Im Italienpokal zog der FC Südtirol dank bemerkenswerter Erfolge gegen den Serie B-Club Venezia und den Erstligisten Frosinone in das Sechzehntelfinale des nationalen Wettbewerbs ein, wo man sich auswärts dem FC Turin nur knapp geschlagen geben musste.
Im Sommer 2019 verpflichtete Paolo Bravo den Rückkehrer Stefano Vecchi als neuen Cheftrainer der Profimannschaft. In den beiden darauffolgenden Spielzeiten etablierte sich der FC Südtirol im erweiterten Kreis der Aufstiegsanwärter für die Serie B. Nach dem 4. Tabellenplatz in der vorzeitig abgebrochenen Saison 2019/20 mischten die Weißroten in der Spielzeit 2020/21 bis zum Schluss im Rennen um den Klassensprung mit und beendeten die Meisterschaft schließlich auf dem 3. Tabellenplatz.
Im Sommer 2021 vertraute Paolo Bravo die Trainerbank des FC Südtirol Ivan Javorcic an; eine Entscheidung, die den Verein rund zehn Monate später in die Serie B führen sollte. Unter der Leitung des kroatischen Trainers gewannen die Weißroten die Serie C-Meisterschaft mit bemerkenswerten 90 Punkten, bei lediglich zwei Niederlagen und nur neun Gegentoren. In derselben Saison erreichte der FC Südtirol zudem das Finale des Serie C-Pokals und den zweiten Platz im Supercup.
In seiner ersten Saison in der Serie B schrieb der FC Südtirol auf Anhieb ein wahres Fußballmärchen. Unter der Leitung von Pierpaolo Bisoli, der die Mannschaft am 4. Spieltag übernommen hatte, schlossen die Weißroten die Meisterschaft auf dem sensationellen 6. Tabellenplatz ab und drangen in den anschließenden Playoffs bis ins Halbfinale gegen Bari vor.
Nach der außergewöhnlichen Saison 2022/23 stand der FC Südtirol in den darauffolgenden Jahren wieder vor jener Herausforderung, die seine sportliche Realität in der Serie B widerspiegelt: dem Kampf um den Ligaverbleib. Sportdirektor Bravo formte kontinuierlich Mannschaften, die die Kernwerte des FC Südtirol - Fleiß, Einsatz und Demut - widerspiegelten und am Ende die gesteckten Saisonziele erreichten. In der Spielzeit 2023/24 sicherte sich der FCS zwei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt, ein Jahr später gelang dies am vorletzten Spieltag. In der soeben zu Ende gegangenen Saison nahm der FC Südtirol erstmals an den Playout-Spielen teil, setzte sich dort in zwei Begegnungen gegen Bari durch und feierte den vierten Klassenerhalt in Folge.





