15.06.2022
Der Aufstieg in die Serie B die große Krönung seiner erfolgreichen Zeit in Südtirol
Alessandro Fabbri verlässt den FC Südtirol. Der 32jährige Außenverteidiger, welcher insgesamt vier Spielzeiten mit dem weißroten Club bestritt, wechselt zum AC Trient.

Geboren am 11. März 1990 in Cesena, holte ihn Sportdirektor Paolo Bravo im Sommer 2018 nach Südtirol. In seiner ersten Saison in Bozen - unter der Leitung von Coach Paolo Zanetti - beendeten die Weißroten die Serie C-Meisterschaft auf dem 6. Tabellenplatz. Fabbri bestritt in jener Spielzeit insgesamt 44 Pflichtspiele und erzielte dabei drei Treffer. Sein erstes Tor für den FC Südtirol bejubelte er im Stadio „Penzo“ von Venedig, als er die Mannschaft in allerletzter Minute in die 3. Runde des Italienpokals schoss.

Auch im darauffolgenden Biennium unter Coach Stefano Vecchi zählte Fabbri zu den großen Leistungsträgern im Team. Der FC Südtirol beendete die Saisonen auf dem 4. bzw. 3. Tabellenplatz und qualifizierte sich somit jeweils für die Playoffs. In der gerade abgelaufenen Saison, in welcher der FCS unter Coach Ivan Javorcic den historischen Aufstieg in die Serie B vollbrachte, leistete Fabbri einen riesigen Beitrag zum Erfolg der Mannschaft (34 Einsätze, 27 in der Meisterschaft). Auch in der Kabine war er mit seiner loyalen und vertrauenswürdigen Art eine wichtige Bezugsperson für seine Mitspieler.
Dass Fabbri ein Spieler mit Köpfchen ist, bewies er auch außerhalb des Spielfeldes. Neben seiner Tätigkeit als Leistungssportler studierte der 32-Jährige „Internationale Beziehung“ an der Universität von Bologna und erlangte im März 2018 den angestrebten Masterabschluss.

Im Winter 2020, im Laufe seiner dritten Saison in Südtirol, bestritt Fabbri sein einhundertstes Match für die Weißroten und wurde somit in den ehrenvollen „Club 100“ des FCS aufgenommen. Insgesamt bestritt Fabbri 149 Pflichtspiele für den FC Südtirol und konnte dabei drei Treffer und 12 Torvorlagen verbuchen.

Der FC Südtirol bedankt sich bei Alessandro Fabbri für die gemeinsame Zeit und wünscht ihm viel Erfolg für den weiteren Verlauf seiner Karriere.

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