04.02.2024
Im Rahmen des 23. Spieltags siegen die Weißroten mit 2:1 (1:0) – Tait mit dem Führungstreffer (45 + 5.), dann mit dem unglücklichen Eigentor (56.), ehe Masiello die Partie entscheidet (78.)
Der FC Südtirol holt in Ascoli drei sogenannte Big Points: die Weißroten unter der Leitung von Mister Federico Valente setzen sich im direkten Duell gegen die Bianconeri Marchigiani im Rahmen des 23. Spieltags, des vierten der Rückrunde, der Serie BKT 2023/24 mit 2:1 (1:0) durch – und dies nach einer beherzten Leistung durchaus verdientermaßen. Im Stadio Cino e Lillo De Duca von Ascoli Piceno sehen die Zuschauer eine intensive, umkämpfte erste Hälfte, die jedoch an Torraumszenen geizt: die einzige wirklich nennenswerte Torchance führt in der fünften und letzten Minute der Nachspielzeit zum 1:0 für den FCS – Casiraghi setzt mit einem herrlichen Außenrist-Lochpass Davi in Szene, der von der linken Grundlinie eine Hereingabe in den Rückraum spielt, die Tait per Tap-In zur Führung verwertet (45 + 5.). Die Gastgeber kommen besser aus der Kabine und in Minute 56 kurios zum Ausgleich: nach einem Ballverlust der Gäste am Rande der eigenen Box kommt D’Uffizi mit links zum Schuss aus kurzer Distanz – diesen wehrt Poluzzi zwar ab, vom Oberkörper des heranlaufenden Tait prallt dieser jedoch zum 1:1 ins eigene Tor. Die spielentscheidende Aktion kommt in Minute 78: Masiello tankt sich nach einem hohen Ballgewinn durch, nach Doppelpass mit Casiraghi steht er plötzlich alleine vor Viviano und überwindet diesen in bester Stürmermanier zum 2:1-Endstand.

DER SPIELBERICHT IM DETAIL MIT ALLEN NENNENSWERTEN AKTIONEN
Nach anfänglichem, fast viertelstündlichem, Abtasten gehört die erste Chance den Weißroten: Casiraghi bringt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld an den ersten Pfosten, wo Merkaj per Kopf nach hinten verlängert – Giorgini verpasst unter Bedrängnis knapp (15.). Im Anschluss muss Ascoli-Stürmer Mendes verletzungsbedingt runter, er war in der ersten Spielminute nach einem Luft-Zweikampf ungünstig aufgekommen und biss zunächst auf die Zähne – Rodriguez kommt für ihn neu in die Partie (26.). In der fünften und letzten Minute der Nachspielzeit dann der Lucky Punch der ersten Halbzeit: Casiraghi setzt mit einem herrlichen Außenrist-Lochpass Davi in Szene, der von der linken Grundlinie eine flache Hereingabe in den Rückraum spielt, die Tait per Tap-In zum 1:0 verwertet, das die Weißroten auch in die Pause nehmen (45 + 5.).

Die Gastgeber bringen zur zweiten Hälfte D’Uffizi für Giovane und drücken im Vergleich zu Halbzeit eins doch beträchtlich auf das Gaspedal: Streng wird von Celia auf die Reise geschickt – er kommt im Duell mit Scaglia aus spitzem Winkel zum Abschluss, Poluzzi hält sicher (48.). Eine Zeigerumdrehung später flankt Falzerano von rechts in die Mitte, wo der Kopfstoß von Streng knapp links vorbeigeht (49.). Die Partie wird munterer, auf der Gegenseite behauptet Merkaj den Ball gekonnt und legt für Arrigoni ab, dessen Schuss wird geblockt (51.). Kurz darauf Mantovani mit der Flanke von links, Rodriguez verlängert per Kopf auf Falzerano, dessen Versuch ist keine Gefahr für Poluzzi (53.). In Spielminute 56 kommen die Bianconeri dann kurios zum Ausgleich: nach einem Ballverlust der Weißroten am Rande der eigenen Box kommt D’Uffizi zum Abschluss – Poluzzi reagiert stark, lässt den Ball allerdings nach vorne abprallen, dieser fällt vom Oberkörper des heranlaufenden Tait zum 1:1 ins eigene Tor. In der Folge bewahrt der FCS-Schlussmann die Seinen vor einem Rückstand, nach Flanke von rechts von Rodriguez kommt Streng auf der Höhe des ersten Pfostens zum Kopfstoß auf das kurze Eck: Poluzzi wehrt mit einer Glanzparade zur Ecke ab (60.). Die Weißroten mit einer Reaktion in der 69. Minute, eine Flanke von Davi kommt auf Umwegen zu Rauti, der mit links die Querlatte trifft – allerdings entscheidet der Unparteiische auf Offensivfoul. Die Partie scheint sich ein wenig zu beruhigen, als der FC Südtirol erneut in Führung geht: Masiello mit dem hohen Ballgewinn, nach Doppelpass mit Casiraghi steht er urplötzlich alleine vor Viviano, den er in bester Stürmermanier aus spitzem Winkel ins lange rechte Eck zum 2:1 überwindet (78.). Die Schlussoffensive der Bianconeri Marchigiani bleibt ungefährlich.

ASCOLI CALCIO – FC SÜDTIROL 1:2 (0:1)
ASCOLI CALCIO (3-5-2): Viviano; Mantovani (77. Väisänen), Botteghin, Bellusci; Celia (77. Quaranta), Giovane (46. D’Uffizi), Di Tacchio (70. Caligara), Valzania, Falzerano; Mendes (26. Rodriguez), Streng
Auf der Ersatzbank: Bolletta, Vasquez, Gagliolo, Zedaka, Milanese, Masini, Maiga
Trainer: Fabrizio Castori  
FC SÜDTIROL (3-4-1-2): Poluzzi; Masiello (83. Cagnano), Scaglia, Giorgini (69. Kofler); Davi, Tait, Arrigoni, El Kaouakibi (69. Ciervo); Casiraghi; Odogwu (59. Pecorino), Merkaj (59. Rauti)
Auf der Ersatzbank: Drago, Mallamo, Broh, Cisco, Kurtic, Peeters, Lonardi
Trainer: Federico Valente
SCHIEDSRICHTER: Davide Di Marco (Ciampino) | Die Assistenten: Filippo Bercigli (Florenz) & Marco Belsanti (Bari) | Vierter Offizieller: Gianluca Catanzaro (Catanzaro)
VAR: Francesco Meraviglia (Pistoia) | AVAR: Rosario Abisso (Palermo)
TORE: 0:1 Tait (45 + 5.), 1:1 Eigentor Tait (56.), 1:2 Masiello (78.)
ANMERKUNGEN: heiterer Nachmittag, Temp. um 13°C, Rasen in optimalem Zustand.
7.894 Zuschauer, davon 34 Gästefans.
Gelbe Karten: El Kaouakibi (FCS | 22.), Arrigoni (FCS | 34.), Falzerano (AC | 38.), Tait (FCS | 81.), Rauti (FCS | 90 + 5.)
Rote Karte: Sportdirektor Giannitti (AC) wegen Proteste auf der Bank von Ascoli (45 + 5.)
Eckenverhältnis: 2-1 (0-0)
Nachspielzeit: 5min (+2) + 7min
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