20.06.2023
Die „Primavera“ des FC Südtirol hat einen neuen Cheftrainer. Die älteste Jugendmannschaft der Weißroten wird fortan von Federico Valente gecoacht.

Geboren am 20. Juli 1975 in Solothurn (Schweiz), war Valente im Laufe seiner Spielerkarriere für mehrere Schweizer Proficlubs im Einsatz. Als Torwart stand er u.a. beim FC Thun und dem FC Wohlen zwischen den Pfosten.

Den Großteil seiner Trainerkarriere verbrachte Valente im Jugendsektor des SC Freiburg. In den vergangenen beiden Saisons leitete er die Geschicke dessen U19-Mannschaft. Zuvor coachte er die U17 (2018-2021) sowie die U16 (2017) des diesjährigen Bundesligafünften.

Vor seiner Zeit im Breisgau war Valente beim FC Zürich engagiert. Ab der Saison 2013/14 stand er an der Seitenlinie der U16, mit der er im Sommer 2017 die Schweizer Meisterschaft gewinnen konnte. Gleichzeitig war er auch als Match Analyst für die Profimannschaft in der 1. bzw. 2. Liga tätig. Diesen Job übte er im Mitarbeiterstab von Urs Meier, Massimo Rizzo, Uli Forte und Sami Hyypiä aus.

Im Jänner 2023 wurde er zum Trainerdiplomkurs Uefa Pro, dem höchsten Nachweis auf europäischer Ebene, zugelassen. Die Trainerlizenz Uefa A erlangte er im Jahr 2012. Anschließend konnte er auch die Nachweise Uefa A Youth Diplom (2016) und BTA Swiss Olympic (2017) erwerben.
Federico Valente ist neuer Cheftrainer der „Primavera“
Die Stimmen zum Abkommen

Hannes Fink, Technischer Direktor FC Südtirol: „Es erfüllt mich mit großer Freude, dass sich Federico – trotz mehrerer interessanter Angebote – für den FC Südtirol entschieden hat. Ich hoffe, dass wir die gesetzten Ziele gemeinsam erreichen können und wünsche ihm viel Erfolg für diese neue Herausforderung.“

Federico Valente: „Ich möchte mich ganz herzlich bei Hannes Fink und der ganzen Vereinsführung für diese Möglichkeit und das geschenkte Vertrauen bedanken. Die offenen und ehrlichen Gespräche haben mir das Gefühl gegeben, dass wir „Gemeinsam“ an einem Projekt arbeiten und den Prozess in Angriff nehmen. Nach Jahren im Deutschen und Schweizer Fußball ist es für mich ein ganz besonderer Schritt, nun in mein Heimatland Italien gehen zu können. Die Faszination den italienischen Fußball hautnah leben zu dürfen, weiß ich sehr zu schätzen.“

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