16.10.2019
Das historische Duo Torrente-Giammarioli soll die Wende in dieser Saison herbeiführen
Nach einigen schwierigen Jahren, u.a. gekennzeichnet von der Rückkehr in den Amateurfußball, feierte Gubbio im Biennium 2009-2011 den doppelten Aufstieg von der Serie C2 in die Serie B. Einen großen Anteil an den Klassensprung in Italiens zweite Liga hatte der ehemalige Verona-Profi Juanito Gomez, der im Meisterjahr insgesamt 18 Treffer erzielte. In der ersten Saison konnte Gubbio die Klasse nicht halten und stieg binnen fünf Jahre bis in die Serie D ab. Den Rot-Blauen gelang jedoch sofort der Wiederaufstieg in die Serie C, an welcher sie nun konstant seit 2016 teilnehmen.

Nachdem Gubbio in den ersten neun Spielen noch keinen Sieg einfahren konnte, entschied sich die Vereinsführung am Montag - nach der 1 zu 2-Niederlage gegen Carpi – für die Entlassung von Federico Guidi. Sportdirektor Giuseppe Pannacci gab am selben Tag seinen Rücktritt bekannt. Um die Saison in die richtigen Wege zu leiten, überzeugte der Verein Vincenzo Torrente (Coach) und Stefano Giammarioli (Sportdirektor) nach Gubbio zurückzukehren. Ein kräftiges Zeichen für den gesamten Club, denn im Jahr 2011 führte das Duo Torrente-Giammarioli die Rot-Blauen zum historischen Aufstieg in die Serie B.

Das wohl bekannteste Gesicht in den Reihen von Gubbio ist Alessandro Sbaffo. Der 29-jährige Mittelfeldspieler kam im Sommer von Albinoleffe und kann insgesamt 98 Einsätze und 14 Treffer in der Serie C vorweisen.

Für beide Clubs gibt es am Samstag zudem ein Wiedersehen mit einem „alten Bekannten“. FCS-Offensivkünstler Daniele Casiraghi stürmte insgesamt vier Saisonen für Gubbio und erzielte in 137 Einsätzen 21 Treffer. Bei Gubbio steht hingegen der ehemalige FCSler Federico Ravaglia im Tor. Der junge Goalie kam in der letztjährigen Saison ein Mal in der Meisterschaft und ein Mal im Serie C-Pokal zum Einsatz
Gubbio reist mit einem neuen Coach nach Bozen
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