02.02.2023
Joaquín, herzlich willkommen! Was hat dich dazu bewegt, zum FC Südtirol zu wechseln?
„Dafür gibt es viele Gründe. Wenn man Familie hat, denkt man zwei, wenn nicht sogar drei Mal darüber nach, ein neues Abenteuer anzugehen. Über die Stadt, den Club und das gesamte Umfeld habe ich immer nur Gutes gehört. Vor meinem Wechsel habe ich mit dem Trainer, aber auch mit ehemaligen Mitspielern, die einst waren, gesprochen. Ihre Worte haben mich davon überzeugt, dass dieser Wechsel die richtige Entscheidung ist. Ich bin sehr glücklich und blicke mit Zuversicht in die Zukunft.“

Kannst du uns deine ersten Eindrücke kurz beschreiben?
„Einfach unglaublich. Die Jungs sind offen und haben mich bestens aufgenommen. Mir kommt es fast so vor, als wäre ich schon seit geraumer Zeit hier. Für dieses Gefühl muss ich mich bei meinen Mitspielern bedanken. Ich weiß, dass man hier ein Spiel nach dem anderen angeht: Jede Woche steht ein Finale an. Ich will mich gut integrieren und stehe dem Team voll und ganz zur Verfügung. Die Mannschaft hat bisher eine echt großartige Meisterschaft gespielt.“

Mit Coach Bisoli hast du bereits zwei Mal zusammengearbeitet. Man kann deshalb annehmen, dass ihr euch besonders gut kennt…
„In Cagliari dauerte die Zusammenarbeit nicht allzu lange, unter seiner Leitung habe ich lediglich eine Sommervorbereitung absolviert. In Cosenza haben sich unsere Wege dann wieder gekreuzt. Gemeinsam haben wir etwas Großartiges erreicht. Als der Trainer mit mir Kontakt aufnahm, hatte ich sofort ein gutes Gefühl. Ich kenne seine Arbeitsmethoden und habe natürlich mitbekommen, dass er auch hier hervorragende Arbeit leistet. Dieser Wechsel macht mich deshalb überglücklich.“

Auch für den FC Südtirol ist der Klassenerhalt das Ziel. Deine Erfahrung aus dem Vorjahr ist deshalb bestimmt ein Mehrwert für die Mannschaft…
„Ich kann mit Gewissheit sagen, dass es sich beim Klassenerhalt um keine einfache Aufgabe handelt. Viele Teams kämpfen um den Verbleib in der Liga. Einige Mannschaft hätten sich bestimmt nicht erwartet, dass sie zu diesem Zeitpunkt in der unteren Tabellenhälfte stehen. Gerade deshalb ist die diesjährige Meisterschaft so spannend und hindernisreich. Die Mannschaften geben alles, denn Woche für Woche kommt man dem Ende näher. Wir müssen unser Ziel erreichen, indem wir jedes Match wie ein Endspiel angehen. Es darf nicht vorkommen, dass man nicht ans eigene Limit geht.“

Was kannst uns zur diesjährigen Serie B erzählen?
„Es gibt viele Teams, die vor kurzem noch in der 1. Liga spielten. Die Meisterschaft wird nicht ohne Grund als A2 bezeichnet. Die diesjährige Serie B ist anstrengend und voller Schwierigkeiten. Es erfüllt mich mit großer Freude, Teil eines Vereins zu sein, der mit den Füßen auf dem Boden bleibt und gemeinsam an einem Strang zieht.“

Du hast eine aufregende internationale Karriere hinter dir. Kannst du uns kurz die wichtigsten Momente bzw. Erfolge zusammenfassen?
„Da gehen mir unzählige Bilder durch den Kopf. Ich lebe jedoch mit der Überzeugung, dass die besten Momente noch vor mir liegen. Der Klassenerhalt der vergangenen Saison ist das beste Beispiel dafür. Das war ein ganz besonderer Moment für mich, aber auch für meine Familie. Ich habe in zahlreichen Orten gespielt und dabei viele Freunde kennengelernt. Manchmal spielt man besser, manchmal weniger: so ist das im Fußball. Ich habe überall mein Bestes gegeben und werde das auch hier so machen.“

Dieser Logik zufolge, liegt auch dein schönster Treffer noch vor dir?
„So ist es! Ich habe in Barcelona, im Camp Nou, getroffen und werde heute noch darauf angesprochen. Doch auf emotionaler Ebene war der Doppelpack in den Playouts mit Cosenza eine noch größere Genugtuung. Ich habe viele großartige Momente erlebt, doch ich bevorzuge es, in der Gegenwart zu leben. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass ich der Mannschaft weiterhelfen kann.“

Kannst du uns kurz deine technischen Eigenschaften beschreiben?
„Das Wohl der Mannschaft steht bei mir an oberster Stelle. Die Ziele des Teams sind auch meine Ziele und dafür werde ich immer alles geben. Zu meinen besten Eigenschaften zählen das Spielverständnis und das Kopfballspiel. Ich arbeite für meine Mitspieler und versuche gleichzeitig, das Beste aus deren Anstrengungen zu machen.“

Zu guter Letzt bitten wir dich um eine Botschaft an deine neuen Fans…
„Ich bedanke mich für die vielen tollen Willkommensgrüße auf den Sozialen Medien. Ich freue mich, euch im Stadion anzutreffen. Ihr werdet einen Spieler sehen, der alles für die Mannschaft und den Verein geben wird.“
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