02.09.2026
Am Mittwoch, den 2. September veranstalteten die Weißroten im FCS Center in Rungg eine Pressekonferenz anlässlich des Abschlusses des sommerlichen Transferfensters. Geschäftsführer Dietmar Pfeifer, Sportdirektor Matteo Lovisa und der technische Direktor Hannes Fink zogen Bilanz über die abgeschlossene Transferkampagne und beantworteten ausführlich die Fragen der zahlreich anwesenden Medienvertreterinnen und Medienvertreter.

Dietmar Pfeifer, Geschäftsführer des FC Südtirol: „Nachdem wir in der vergangenen Spielzeit den Klassenerhalt über die Playouts erreicht hatten, kam der Verein zu dem Entschluss, bedeutende Veränderungen im sportlichen Bereich vorzunehmen: auf der Position des Sportdirektors, auf der Trainerbank sowie innerhalb des Profikaders. Unser Ziel war es, die Mannschaft zu verjüngen und das ist uns gelungen. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich bei Matteo Lovisa, Hannes Fink und dem gesamten Team zu bedanken, das während dieser äußerst intensiven Transferkampagne unermüdlich hinter den Kulissen gearbeitet hat. Nun ist Geduld gefragt: Eine neu zusammengestellte Mannschaft mit einer veränderten Spielidee benötigt Zeit, um ihr gesamtes Potenzial zu entfalten. Auf wirtschaftlicher Ebene wurde jede einzelne Operation äußerst sorgfältig geprüft. Die Gehaltssumme wurde im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht, jedoch stets im Einklang mit unserer Entwicklung. Sämtliche Entscheidungen wurden unter Einhaltung des vorgesehenen Budgets und klar definierter Parameter getroffen.“

Matteo Lovisa, Sportdirektor des FC Südtirol: „Ich habe beim FC Südtirol einen äußerst organisierten, soliden und offenen Verein vorgefunden, der mir von Beginn an großes Vertrauen entgegengebracht hat. Wir haben in dieser Transferkampagne 16 Spieler abgegeben und 18 neu verpflichtet. Meiner Ansicht nach war es von entscheidender Bedeutung, eine junge, dynamische und für die Anforderungen der Serie B geeignete Mannschaft zusammenzustellen. Einen Großteil unserer Wunschspieler, die wir zu Beginn des Sommers auf unserer Liste hatten, konnten wir verpflichten und dadurch neue technische, physische und menschliche Qualitäten in unser Projekt einbringen. Es wird Zeit, Unterstützung und Kontinuität brauchen, um gemeinsam zu wachsen. Bei der Beurteilung von Persönlichkeit und Charakter orientiere ich mich nicht ausschließlich am Alter, denn auch junge Spieler können Verantwortung übernehmen. Es muss sich eine organisierte, ausgeglichene und motivierte Gruppe formen, um die verschiedenen Phasen einer Saison bewältigen zu können. Über die Qualität der geleisteten Arbeit wird letztlich das Spielfeld urteilen. Unser Ziel bleibt weiterhin der Klassenerhalt.“

Hannes Fink, technischer Direktor des FC Südtirol
: „Es waren äußerst anspruchsvolle Monate, in denen wir intensiv daran gearbeitet haben, die Vorgaben des Vereins umzusetzen. Ich möchte mich bei allen Personen bedanken, die engagiert daran mitgewirkt haben, insbesondere bei Sportdirektor Matteo Lovisa für seinen großen Einsatz und seine Bereitschaft. Wir verfügen über eine junge Mannschaft: Umso wichtiger ist es, ein positives Umfeld zu schaffen und die Spieler in ihrer Entwicklung zu begleiten. Der Wechsel von Kofler in die Serie A ist für uns ein besonderer Grund zur Freude und zugleich eine Bestätigung für die Qualität unserer Jugendarbeit. In unserem Nachwuchsbereich verfügen wir über weitere vielversprechende Talente, darunter Brik und Schrott, aber auch zahlreiche andere. Es liegt an uns allen, sie kontinuierlich und aufrichtig auf ihrem Weg zu begleiten. Aus dem Werdegang von Kofler muss man lernen, wie wichtig es ist, junge Spieler zu schützen, ihnen die notwendige Zeit einzuräumen und sie nicht vorschnell zu beurteilen. Wenn es uns gelingen soll, nachhaltige sportliche Werte zu schaffen, müssen wir die Ersten sein, die an das Potenzial unserer Jugend glauben.“
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